Korneatransplantation
Was ist die Korneatransplantation (Keratoplastikk) ? Wie erfolgt sie?
- Die im Volksmund als Augentransplantation bekannte Keratoplastik ist eigentlich nur der operative Austausch der vordersten durchsichtigen Schicht, die als Folge diverser Krankheiten geschädigt ist, mit einem gesunden Korneagewebe einer x-beliebigen Person.
- Bei der Korneatransplantation wird aus der gespendeten gesunden Kornea ein Kreis mit 6-9 mm Durchmesser herausgeschnitten. Aus der Kornea des Empfängers (Patienten) wird ein gleichgroßer Kreis herausgeschnitten und an dessen Stelle der gesunde Kreis bei einer Operation eingenäht.
- Mit der sich entwickelnden Technologie ist es nun möglich, dass Korneaoperationen durch den Einsatz der Intralase Laser Technologie verwirklicht werden können. Bei dieser Operation wird die kranke Schicht der Kornea mit dem Laser herausgeschnitten. Die gesunden Bereiche des Auges werden nicht geschädigt. Ebenso wird je nach Bedarf des Auges in das transplantiert werden soll eine neue gesunde Korneaschicht mit dem Laser herausgeschnitten und in das Auge eingesetzt. Der größte Vorteil bei der Trennung des gesunden und kranken Gewebes bei der Korneatransplantation mit dem Intralase ist der, dass die Wahrscheinlichkeit der Abstoßung des Organs fast nicht gegeben ist.
- Die Korneatransplantation findet unter Vollnarkose statt. Kornea
- Patienten, bei denen eine Korneatransplantation durchgeführt wurde dürfen vor allem anfangs an ihren Augen nicht stark reiben, müssen sich vor Trauma wie Schläge und Stöße schützen und sehr auf Hygiene achten.
- Wenn nach der Operation bei den Augen der Patienten Schmerzen, Rötungen, verschwommenes Sehen und Lichtempfindlichkeit auftreten müssen diese ihren ihnen am nächsten Arzt aufsuchen. Diese Symptome können Symptome der Abstoßungsreaktion sein, weshalb dringend eine Behandlung stattfinden muss.
- Zwischen dem Korneatransplantation Patienten und seinem Arzt muss eine enge Zusammenarbeit bestehen. Der gute Verlauf der Operation ist nicht ausreichend, die Verfolgung und Behandlung vor allem in den ersten beiden Jahren nach der Operation sind ausschlaggebend für den Erfolg der Operation.
Krankheiten, bei denen eine Korneatransplantation notwendig ist
- Kornea Dyistrophie (im Volksmund bekannt unter der Fleckenkrankheit), sie ist erblich,
- Keratokonus (chronischer Schaden der Kornea),
- Nach Verletzungen der Kornea,
- Korneainfektionen,
- Nach chemischen Verletzungen,
Damit nach der Korneatransplantation aufgrund der oben genannten Krankheiten der Patient seine Sehfähigkeit wieder erlangen kann, müssen unbedingt die Strukturen (Ader und Nerv) hinter dem Auge gesund sein.



