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Die Makuladegeneration ist eine fortschreitende Augenerkrankung, die den Bereich der Makula betreffen kann, der für das zentrale und detaillierte Sehen der Netzhaut verantwortlich ist. Die Erkrankung tritt häufiger in höherem Alter auf und kann zu Veränderungen des zentralen Sehens führen.
Die Makuladegeneration ist eine Augenerkrankung, deren Risiko mit dem Alter steigt und die die zentrale Sehfunktion beeinträchtigen kann. Der Behandlungsverlauf unterscheidet sich je nach Typ (trockene oder feuchte Form) und Stadium der Erkrankung.
Dass die Makuladegeneration in frühen Stadien keine Beschwerden verursacht, macht regelmäßige Augenuntersuchungen wichtig. Besonders bei älteren Personen oder bei Personen mit Risikofaktoren für altersbedingte Makuladegeneration sind regelmäßige Augenuntersuchungen bedeutsam. Die Häufigkeit der Kontrollen kann je nach Alter, Augenbefunden und Risikofaktoren von der Augenärztin oder dem Augenarzt festgelegt werden.
Eine ausgewogene Ernährung mit dunkelgrünem Blattgemüse, Fisch, Obst und Gemüse kann zur allgemeinen Unterstützung der Augengesundheit beitragen. Der Verzicht auf Rauchen, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und die Kontrolle kardiovaskulärer Risikofaktoren sind für das Management veränderbarer Risikofaktoren wichtig.
In fortgeschrittenen Fällen der Makuladegeneration können spezielle Sehhilfen eingesetzt werden, um die Unabhängigkeit im Alltag zu erhalten. Technische Hilfsmittel wie Lupen, teleskopische Brillen, elektronische Lesegeräte und kontrastverstärkende Bildschirme ermöglichen eine effektivere Nutzung der verbleibenden Sehkapazität.
Die aktuelle AREDS2-Formulierung enthält die Vitamine C und E, Lutein, Kupfer, Zink und Zeaxanthin. Diese Formulierung kann in geeigneten Patientengruppen dazu beitragen, das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung in ein fortgeschrittenes Stadium zu verringern. Die Einnahme von Präparaten sollte unter Berücksichtigung des Krankheitsstadiums und des allgemeinen Gesundheitszustands der Patientin oder des Patienten auf Grundlage der Beurteilung durch eine*n Augenfacharzt*ärztin geplant werden.
Bei der Photobiomodulationstherapie wird mithilfe von Laser- oder LED-Licht niedriger Intensität angestrebt, die Energieproduktion in den Netzhautzellen zu unterstützen und zelluläre Mechanismen zu aktivieren. Bei trockener Makuladegeneration kann sie in geeigneten Fällen nach fachärztlicher Beurteilung als Option zur Erhaltung der Sehfunktion und zur Verlangsamung des zellulären Fortschreitens in Betracht gezogen werden.
Die Makuladegeneration ist ein schwerwiegender Zustand, der zu Sehverlust führen kann. Frühe Diagnose und regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um den Verlauf der Erkrankung zu beurteilen und notwendige Therapieoptionen rechtzeitig zu planen. Bei jeglichen Augenbeschwerden ist es wichtig, eine*n Facharzt*ärztin für Augenheilkunde aufzusuchen.