Okuloplastische Chirurgie (ophthalmische Plastische und Rekonstruktionschirurgie) ist ein Unterzweig der Ophthalmologie (Wissenschaft der Augengesundheit und -krankheiten). Dieses Fachgebiet befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Augenlider, des Tränensystems und der Orbita (die Knochen und Weichteile, die das Auge umgeben).
Ein okuloplastischer Chirurg ist ein Experte für Augenkrankheiten und -chirurgie sowie ein Spezialist für die Behandlung aller Gewebe um das Auge herum (Augenlider, Tränenwege, Orbita, Stirn, Augenbrauen, Wangen, Kopfhaut usw.). Neben der allgemeinen augenärztlichen Ausbildung hat er eine Zusatzausbildung in okuloplastischer Chirurgie absolviert.
Plastik ist ein griechisches Wort und bedeutet formen. Die ophthalmische plastische Chirurgie führt Umformungsoperationen am Bereich um das Auge durch.
Die Augenlider bestehen aus sehr dünnen, empfindlichen und komplexen Geweben, die für das Sehen notwendig sind. Ihre Hauptfunktion ist es, das Auge zu schützen und das Verteilen der Tränenflüssigkeit über die Oberfläche des Auges sicherzustellen. Aus ästhetischer Sicht sind die Form, Größe und Position der Augenlider von Bedeutung.
Störungen in Form, Funktion und Aussehen der Augenlider können angeboren sein oder sich aus verschiedenen Gründen im Laufe der Jahre entwickeln. Die Behandlung von Deformationen kann funktionell oder ästhetisch (aus optischen Gründen) erfolgen.
In der Regel sind diese erblich bedingt und/oder auf das Altern zurückzuführen. Rauchen oder Allergien können auch schon in jüngeren Jahren zu schlaffen Augenlidern führen. Die Taschen um die Augenlider herum enthalten lockere Haut, Muskeln, Fett und in manchen Fällen Flüssigkeit.
Die Blepharoplastik ist der chirurgische Eingriff zur Korrektur dieser anormalen Strukturen. Diese kann aus funktionellen oder kosmetischen Gründen erfolgen.
Falten um die Augen und auf der Stirn entstehen aufgrund altersbedingter Veränderungen der Haut. Eine übermäßige Kontraktion der darunterliegenden Muskeln kann ebenfalls zu Hautfalten beitragen. Zur Korrektur von Falten werden Botulinumtoxin-Injektionen, Füllstoffe und verschiedene chirurgische Methoden verwendet. Botulinumtoxin-Injektionen verhindern die übermäßige Muskelkontraktion, während Füllstoffe Verlust des Hautgewebes ausgleichen. Beide Behandlungen werden ambulant durchgeführt und Patienten können danach ihren normalen Tagesablauf fortsetzen.
Dieses Problem tritt bei Frauen häufiger auf und beginnt normalerweise nach dem 40. Lebensjahr. Ursache ist die unwillkürliche Überkontraktion der Muskeln, die die Augenlider schließen. Daher schließen sich die Augenlider, auch wenn der Patient dies nicht will. Die Patienten haben Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen und benötigen möglicherweise Hilfe.
Zunächst werden Medikamente wie Botulinumtoxin verwendet. Diese werden an bestimmten Stellen in die Augenlider und ihre Umgebung injiziert und verhindern die übermäßige Muskelkontraktion. Die Wirkung dieses Medikaments hält in der Regel 3-4 Monate an. Danach kann eine erneute Behandlung erforderlich sein.
Ptosis ist das Absinken des oberen Augenlids unter den normalen Stand. Dieses Absinken kann die Pupille verdecken und das Sehen beeinträchtigen. In schweren Fällen ist zum Erhalten der Sicht eine Kopfanpassung oder das Anheben des Augenlids mit der Hand erforderlich.
Lidsenkung kann angeboren sein, wenn der Muskel, der das Lid hebt, unterentwickelt ist, oder altersbedingt auftreten. Bei angeborenen Fällen wird der schwache Muskel gekürzt oder eine Suspensionstechnik angewandt. Auch nach Augenoperationen wie Katarakt oder Ablatio kann eine Ptosis auftreten.
Wie andere Gesichtsbereiche verlieren auch die Augenbrauen im Laufe der Jahre ihre Straffheit und sacken ab. Ein Absenken der Augenbrauen kann so stark sein, dass es die Öffnung des oberen Augenlids behindert. Stirn- und/oder Augenbrauenlifting sind chirurgische Eingriffe, die darauf abzielen, die Augenbrauen in ihre ursprüngliche Lage zu versetzen. Diese Eingriffe können zusammen mit oder separat von Blepharoplastik durchgeführt werden und können funktionell oder kosmetisch motiviert sein.
Wenn das Unterlid sich nach außen dreht und den Kontakt zum Auge verliert, wird die Tränenflüssigkeit unzureichend verteilt. Dies kann zu einem trockenen Auge und Infektionen führen. Es können Symptome wie Tränenfluss, Reibung und Brennen auftreten. Ein chirurgischer Eingriff kann das Lid wieder in seine normale Position bringen.
Das Einwärtsdrehen der Augenlider und Wimpern kann zu Schäden in den Oberflächenschichten des Auges, Reibung, Tränenfluss und Schmerzen führen und im fortgeschrittenen Stadium Geschwüre an der Hornhaut (der klaren Schicht des Auges) und Sehverlust verursachen. Diese Zustände sollten chirurgisch korrigiert werden.
Hierbei gibt es eine vergrößerte Lidöffnung, die zu Augentrockenheit führen kann. Die häufigste Ursache ist eine Schilddrüsenerkrankung (Struma). Sie kann auch durch übermäßige Korrektur nach einer Ptosis-Operation auftreten. Eine chirurgische Korrektur ist möglich.
Okuloplastische Chirurgen können Narbengewebe durch Operation, Laser oder Dermabrasion entfernen.
Die okuloplastische Chirurgie ist eine Disziplin, die sich auf Verletzungen der Augenlider spezialisiert hat. Okuloplastische Chirurgen sind in der Lage, Verletzungen der Augenlider und ihrer Umgebung sowie damit verbundene Deformationen ästhetisch und funktionell optimal zu reparieren.
Krebs an der Haut der Augenlider ist nicht selten und nimmt zu. Neue oder wachsende Knoten an den Lidern sollten sorgfältig auf Tumorverdacht hin untersucht werden. Der okuloplastische und Rekonstruktionschirurg verwendet verschiedene Techniken zur Entfernung dieser Tumoren und zur Reparatur des Augenlids. Wie bei allen Tumoren sind Früherkennung und Behandlung entscheidend.
Die Augen müssen feucht bleiben, um ihre Gesundheit zu bewahren. Tränen werden von den Tränendrüsen um das Auge herum abgesondert. Die wichtigste dieser Drüsen ist die Haupttränenrüse, die sich im oberen äußeren Teil des Auges unterhalb des Lids befindet. Bei jedem Blinzeln wird die Tränenflüssigkeit über die Oberflächenschichten des Auges verteilt und zugleich durch kleine Öffnungen in den unteren und oberen Lidern, die sich in der Nähe der Nase befinden, in den Tränenkanal gepumpt.
Der Tränenkanal öffnet sich in die Nase. Wenn man weint, läuft die Flüssigkeit daher in die Nase. Eine Blockade in irgendeinem Teil dieses Tränenabflusssystems führt dazu, dass die Tränen statt in die Nasenhöhle nach außen fließen. Zur Behandlung wird ein neuer Kanal geschaffen, um den Fluss wieder herzustellen. Wenn der Tränenkanal nicht geöffnet werden kann, wird ein künstlicher Kanal von der Innenseite des Lids zur Nase angelegt. Hierzu wird das Jones-Payr-Röhrchen verwendet.
Erkrankungen des Tränensystems fallen in den Bereich der okuloplastischen Chirurgie. Ein Spezialist für okuloplastische Chirurgie wird die für Ihren Zustand am besten geeignete Behandlung festlegen.
Wenn die Tränendrüse ausreichend produziert, der Kanal aber blockiert ist, fließen die Tränen über das Gesicht ab. Bei Neugeborenen können die Tränenkanäle geschlossen sein. Meistens öffnen sie sich von selbst innerhalb weniger Monate. Wenn nicht, sollte die Blockade durch Massage, Sondierung, Silikontubus-Intubation oder chirurgisch mit der geeignetsten Methode behoben werden. In der Frühphase (erstes Jahr) kann eine einfache Behandlung ausreichend sein.
Bei vernachlässigten und/oder unzureichend behandelten Fällen kann sich eine Infektion entwickeln und auch andere Bereiche des Auges betreffen. Bei anhaltendem Tränenfluss bis zum 1. Lebensjahr sollte zunächst eine Sondierung des Kanals unter Sedierung erfolgen. Wenn der Tränenfluss anhält, kann die Sondierung wiederholt oder gleichzeitig ein Silikontubus in den Kanal eingeführt werden. Mit dieser Anwendung wird eine Erfolgsrate von 95% erreicht.
Wenn die Tränendrüse nicht genug Tränen produziert, tritt Augentrockenheit auf. Es gibt Brennen, Reiben, ein Fremdkörpergefühl im Auge. Zur Behandlung werden künstliche Augentropfen verwendet. Wenn dies nicht ausreicht, werden die Öffnungen der Tränenkanäle geschlossen. In fortgeschrittenen Fällen können andere Behandlungsmethoden angewendet werden.
Die Orbita besteht aus den Knochen und Weichteilen um das Auge. Viele Erkrankungen können die Orbita beeinträchtigen. Durch das Expandieren der Gewebe um und/oder hinter dem Augapfel kann sich die Position des Augapfels verändern und es kann Bewegungseinschränkungen geben. Dadurch kann der Patient unter Doppelsehen leiden.
Bei dieser Erkrankung sind sowohl die Schilddrüse als auch die Gewebe um die Augen (Orbita) betroffen. Bei einem typischen Patienten ist die Schilddrüse vergrößert (Struma), die Schilddrüsenhormone im Blut sind erhöht und die Augen treten hervor (Proptosis). Die Vorverlagerung der Augen wird durch die Verdickung der Augenmuskulatur und die Zunahme des Fettgewebes um das Auge herum verursacht. Die Augenbewegungen können eingeschränkt sein und der Patient kann doppelt sehen. Im fortgeschrittenen Stadium kann durch den übermäßigen Druck auf den Sehnerv eine Verschlechterung des Sehvermögens auftreten. Diese Krankheit wird mit verschiedenen Medikamenten und chirurgischen Methoden behandelt. Sobald die akute Entzündungsphase abgeklungen ist, können kosmetische Probleme behoben werden.
Orbitale Tumoren können das Auge nach außen drücken oder selten nach innen drücken, während sie wachsen. Die Augenbewegungen sind eingeschränkt. Die Diagnose und Behandlung von orbitale Tumoren kann komplexe chirurgische Verfahren erfordern. Die meisten dieser Tumoren sind gutartig und können chirurgisch entfernt werden.
Der wichtigste Schutz für das Auge ist der knöcherne Rahmen und die darin enthaltenen Fettpölsterchen, also die Orbita. Orbita-Verletzungen und -Frakturen sollten ohne Verzögerung und zur angemessenen Zeit behandelt werden.
Verletzungen, Tumoren oder andere Augenerkrankungen können die Entfernung der inneren Augengewebe oder des gesamten Auges erforderlich machen. Dies ist psychisch schwer zu verkraften. Ein künstliches Auge (Prothese), das in Farbe und Größe zum anderen Auge passt und sich synchron bewegt, kann diese Situation erleichtern. Heutzutage können sogar Patienten, denen vor Jahren das Auge entfernt wurde, bewegliche Augenprothesen erhalten.
Als allgemeine Regel übernehmen Krankenkassen die Kosten für funktionelle okuloplastische chirurgische Eingriffe. Im Gegensatz dazu werden die Kosten für ästhetische Eingriffe nicht übernommen.
Aufgrund der Alterung oder zumindest erblich bedingt können sich bereits in jüngeren Jahren Wölbungen, schlaffe und faltige Haut an den Augenlidern bilden. Da die Haut der Augenlider der dünnste und beweglichste Teil unseres Gesichts ist, wird sie durch die Schwerkraft schnell dünner, schlaffer, die darunterliegenden Muskelschichten schwächen und altern. Durch die Abschwächung der Gewebe, die die Augenlider stützen, treten die Fettdepots um die Augen nach vorne und bilden Taschen an den Lidern. Mit dem Alterungprozess hebt sich häufig die Hautfalte des oberen Lids oder verschwindet ganz. Die ästhetische Chirurgie des Augenlids, die sogenannte Blepharoplastik, ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur all dieser Probleme an den Augenlidern. Blepharoplastik kann bei älteren Menschen aus funktionellen, bei jungen Menschen aus kosmetischen Gründen durchgeführt werden. Diese Operation, die unter lokaler Betäubung durchgeführt wird, ist eine kurze Prozedur mit einer ebenso kurzen Heilungszeit, die zu einem ausgezeichneten Verjüngungseffekt im Gesicht führt.
Schlaffer und taschenbildender Zustand der Augenlider ist nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein gesundheitliches Problem der Augen. Häufig fällt die locker gewordene Haut des oberen Lids herunter, indem sie die Wimpern überlappt, was ein Gefühl von Schwere im Auge und Probleme mit dem Sehvermögen verursachen kann. Durch den elastischen Gewebeverlust in der Stirn, der im Zuge des Alterns auftritt, sinkt die Stirn und vor allem die Augenbrauen ab. Diese Situation wird als „Augenbrauenptose“ bezeichnet. Patienten straffen unbewusst ihre Stirnmuskeln lange, um die Augenbrauen heben zu können, was zu Augenbrauen- und Kopfschmerzen sowie zu deutlichen Stirnfalten führen kann.
Die Augenbrauenptose und der überschüssige Hautanteil der oberen Lids kann das Sichtfeld im oberen und äußeren Bereich einschränken. Diese Einschränkung im Sichtfeld erschwert zudem das Lesen und Autofahren. Um die Einschränkung im Sichtfeld zu korrigieren, ist der Patient unbewusst gezwungen, die Augenbrauen zu heben, was besonders gegen Abend zur Müdigkeit führt. Gelockerte Haut im Bereich der unteren Augenlider zieht den Rand nach unten und lässt mehr Weiß des Auges sichtbar werden, was dem Blick des Patienten einen anderen Ausdruck verleiht. Durch das altersbedingte Nachlassen der Gewebe kann der Rand des unteren Lids nach außen kippen und der äußere Winkel des Lids kann sich nach innen unten bewegen. Diese Veränderungen im Lidbereich können dem Gesicht des Patienten einen müden Ausdruck verleihen. Bei der Durchführung der Blepharoplastik bei solchen Patienten führt der okuloplastische Chirurg auch die notwendigen Eingriffe zur Korrektur dieser Probleme am unteren Lid durch.
Bei Personen, die sich einer Blepharoplastik unterziehen, sollten Schilddrüsenerkrankungen, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Blutungsneigung erfragt werden. Ebenso sollte bei Patienten, die nicht ausreichend Tränenflüssigkeit zur Befeuchtung der Augen produzieren können, Vorsicht geboten sein, und dieser Eingriff sollte von einem erfahrenen okuloplastischen Chirurgen durchgeführt werden. Bei Personen mit leichtem trockenen Auge sollten bei der Blepharoplastik weniger Haut- und Fettgewebe entfernt werden als bei Personen mit normaler Augennässe, um die Augentrockenheit nicht zu verschlimmern und Sehprobleme zu vermeiden. Diese Patienten sollten auch darüber informiert werden, dass es lange Zeit zu Reizungen der Augen kommen kann und sie über einen längeren Zeitraum Tränenersatzmittel verwenden müssen. Aspirin, entzündungshemmende Medikamente, Vitamin E, Antikoagulanzien und pflanzliche Heilmittel sollten aufgrund des Risikos von Blutungen während und nach der Operation eine Woche im Voraus abgesetzt werden. Patienten, die Kontaktlinsen tragen, sollten darauf hingewiesen werden, dass sie nach der Blepharoplastik für eine Weile darauf verzichten müssen.
Die Blepharoplastik wird häufig unter lokaler Betäubung durchgeführt und dauert in der Regel etwa eine Stunde. Nach der Operation können andere Schmerzmittel als Aspirin eingenommen werden, nachdem man den Arzt konsultiert hat, um Blutungen zu vermeiden. Um Schwellungen in den Lidern zu vermeiden, sollte am selben Tag eine kalte Kompresse angewendet und für 2-3 Wochen mit erhöhtem Kopf geschlafen werden. Die Nähte werden 5-7 Tage nach der Operation entfernt. 2-4 Wochen nach der Operation werden topische künstliche Tränen verwendet, um das Auge zu schützen.
Bei Patienten mit altersabhängigen Problemen wie Augenbrauen- oder Ptosis des oberen Lids und Auswärtsdrehung des Lidschnitts kann zusammen mit der Blepharoplastik auch eine Korrektur dieser Probleme durchgeführt werden.
Die okuloplastische Chirurgie ist ein spezieller Bereich, der sich aus der Kombination von Ophthalmologie und plastischer Chirurgie ergibt und mit dem Ziel des Schutzes der Augengesundheit und der Verbesserung des ästhetischen Erscheinungsbildes durchgeführt wird. In diesem Bereich werden Behandlungen für Augenlidchirurgie, Augenoperationen, Erkrankungen des orbitalen Tränensystems, Tränensäcke und schlaffe Augenlider durchgeführt.
Die Augenlidchirurgie wird sowohl zur Lösung ästhetischer als auch funktioneller Probleme eingesetzt. Eine häufig gewählte Methode zur Korrektur von Alterserscheinungen wie schlaffe Augenlider und Tränensäcke ist die Blepharoplastik. Während dieses Eingriffs werden Muskeln, überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt, um ein jüngeres und erfrischtes Aussehen zu erzielen.
Die Orbita besteht aus den Knochen und Weichteilen, die den Augapfel umgeben. In diesem Bereich auftretende Tumoren, Infektionen oder Traumata können die Position und Beweglichkeit der Augen beeinflussen. Die orbitaler Chirurgie spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnose und Behandlung solcher Zustände.
Das Tränensystem ist verantwortlich für die Produktion und den Abfluss von Tränen. Blockaden in den Tränenkanälen können zu Tränenfluss und Infektionen führen. Mit der Tränenchirurgie werden Blockaden beseitigt und ein normaler Tränenfluss wiederhergestellt.
Tränensäcke und schlaffe Augenlider entstehen meist durch Alterung, genetische Faktoren oder Lebensgewohnheiten. Sie können einer Person ein müdes und älteres Erscheinungsbild verleihen. Durch chirurgische Verfahren wie die Blepharoplastik können diese Probleme beseitigt werden, um ein jüngeres und frisches Aussehen zu erzielen.
Es sollten einige Maßnahmen ergriffen werden, um eine schnelle und problemlose Genesung sicherzustellen. In der postoperativen Phase ist die Anwendung von kalten Kompressen um das Auge, das Halten des Kopfes in erhöhter Position und die regelmäßige Einnahme der vom Arzt empfohlenen Medikamente wichtig. Außerdem sollten in der postoperativen Phase schwere körperliche Aktivitäten vermieden und auf Augenhygiene geachtet werden.
Die Augenlidchirurgie ist für Personen mit ästhetischen oder funktionellen Problemen wie schlaffen Augenlidern, Tränensäcken oder Lid-ptosis geeignet. Personen mit Sehfeldproblemen aufgrund von Lidproblemen können ebenfalls von dieser Chirurgie profitieren. Die Eignung für die Chirurgie sollte jedoch basierend auf dem allgemeinen Gesundheitszustand und den Erwartungen des Patienten bewertet werden.
Erkrankungen des orbitalen Tränensystems können sich durch Symptome wie Schwellungen, Schmerzen, Doppelsehen, Bewegungseinschränkungen der Augen und ständigen Tränenfluss äußern. Diese Symptome können Anzeichen für orbitale Tumoren, Infektionen oder Tränenwegverschluss sein.
Der Genesungsprozess nach einer Blepharoplastik verläuft in der Regel schnell. In den ersten Tagen nach der Operation können leichte Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Die Nähte werden normalerweise innerhalb von 5-7 Tagen entfernt. Die meisten Patienten sind in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen wieder in der Lage, ihre normalen täglichen Aktivitäten aufzunehmen, obwohl die vollständige Erholungszeit von Person zu Person variieren kann.
In der postoperativen Phase ist es wichtig, kalte Kompressen um die Augen anzuwenden, den Kopf erhöht zu halten und die vom Arzt empfohlenen Medikamente regelmäßig einzunehmen. Schwere körperliche Aktivitäten sollten vermieden und auf Augenhygiene geachtet werden.