Sehverlust aufgrund netzhautbedingter Erkrankungen kann oft einen fortschreitenden Verlauf haben und das tägliche Leben einer Person erheblich erschweren. Das Hauptziel bei der Behandlung von Netzhauterkrankungen besteht heute darin, die vorhandenen Sehfunktionen zu erhalten, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die visuelle Kapazität so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Eine der in diesem Kontext entwickelten modernen Technologien ist die MagnoVision, die als unterstützender Ansatz bei Netzhauterkrankungen bewertet wird.

Was ist die MagnoVision-Therapie?

Die MagnoVision-Therapie kann als eine unterstützende Anwendung beschrieben werden, die auf Netzhaut- und Sehnervenzellen abzielt und auf elektromagnetischer Stimulation basiert. Das Hauptziel dieses Ansatzes ist es, durch Unterstützung der metabolischen Aktivität der im Sehprozess tätigen Zellen in der Netzhautschicht zur Erhaltung der vorhandenen Sehfunktionen beizutragen. 

MagnoVision ist kein chirurgischer Eingriff und kann ohne invasive Maßnahmen angewendet werden. Der Behandlungsprozess kann geplant werden, nachdem ein Facharzt die vorhandene Augenerkrankung, das Sehvermögen und den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten bewertet hat.

Bei welchen Augenerkrankungen kann MagnoVision angewendet werden?

Die MagnoVision-Therapie ist nicht für jede Augenerkrankung geeignet. Doch bei einigen fortschreitenden Erkrankungen, die von der Netzhaut und dem Sehnerv ausgehen, kann sie nach einer ärztlichen Bewertung als unterstützender Ansatz in Betracht gezogen werden. 

Retinitis Pigmentosa

Retinitis pigmentosa ist eine Gruppe von genetisch bedingten Erkrankungen, die mit einer Schädigung der Fotorezeptorzellen in der Netzhautschicht verlaufen. Sie beginnt meist mit Nachtblindheit und kann im fortschreitenden Verlauf zu einer Verengung des Gesichtsfeldes führen. Da die Krankheit einen fortschreitenden Verlauf hat, können bei den Therapieansätzen unterstützende Methoden evaluierend hinzugezogen werden, die auf die Erhaltung der bestehenden Sehfunktionen und die Verlangsamung des Krankheitsverlaufs abzielen.

Netzhauterkrankungen mit Nachtblindheit

Nachtblindheit ist ein Zustand, der durch eine verminderte Sehkraft bei schlechten Lichtverhältnissen charakterisiert ist und oft mit einer herabgesetzten Lichtempfindlichkeit der Netzhautzellen in Verbindung steht. Nachtblindheit kann eine eigenständige Erkrankung sein oder als frühes Symptom unterschiedlicher Netzhauterkrankungen auftreten. In solchen Fällen können Ansätze zur Unterstützung der Netzhautfunktion in ärztliche Bewertungen einbezogen werden.

Fortschreitende Netzhautdegenerationen

Netzhautdegenerationen sind Erkrankungen, die mit strukturellen und funktionellen Beeinträchtigungen in der Netzhautschicht verlaufen. Durch den Verlust der Funktion der Fotorezeptorzellen kann es im Lauf der Zeit zu einer Beeinträchtigung der Sehschärfe und des Gesichtsfeldes kommen. Ziel bei diesen Erkrankungen ist es, die Geschwindigkeit des Sehverlustes zu reduzieren und die vorhandene visuelle Kapazität so lange wie möglich zu bewahren.

Netzhautbezogene Sehfunktionsstörungen

Bei einigen Erkrankungen ist die Netzhautstruktur nicht vollständig verloren, es kann jedoch ein Funktionsverlust auf zellulärer Ebene auftreten. Dies kann sich in einer verminderten Sehqualität, einer Abnahme der Kontrastempfindlichkeit oder in einer schwachen visuellen Wahrnehmung äußern. Bei solchen funktionellen Störungen können Ansätze zur Unterstützung der metabolischen Aktivität der Netzhautzellen in ärztliche Bewertungen einbezogen werden.

Sehnerv- und Netzhaut-assoziierte Funktionsverluste

In einigen Fällen, die den Übertragungsprozess zwischen Sehnerv und Netzhaut betreffen, kann die Übermittlung der visuellen Signale zum Gehirn nicht ausreichend erfolgen. Bei solchen Funktionsverlusten kann die Behandlungsplanung nach einer detaillierten neuro-ophthalmologischen Bewertung erfolgen und unterstützende Anwendungen können als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes betrachtet werden.

Wie wird die MagnoVision-Therapie durchgeführt?

Die MagnoVision-Therapie ist eine nicht-invasive Anwendung, die keinen chirurgischen Eingriff oder Injektionen erfordert. Der Behandlungsprozess wird nach einer detaillierten Augenuntersuchung und den erforderlichen Netzhautbewertungen von einem Facharzt geplant. Während der Anwendung wird ein spezielles Gerät verwendet, das elektromagnetische Stimulation bereitstellt, die kontrolliert auf die Netzhaut- und Sehnervenzellen gerichtet werden kann.

Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und der Komfort des Patienten steht im Vordergrund. Dieser schmerzfreie Prozess ermöglicht es den Patienten, schnell zu ihrem täglichen Leben zurückzukehren. Die Anzahl der Sitzungen und die Dauer der Anwendung können je nach Art und Stadium der Krankheit sowie der Reaktion des Patienten auf die Behandlung variieren.

Während des Behandlungsprozesses werden Patienten in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen unterzogen und Veränderungen der Sehfunktionen verfolgt. MagnoVision wird nicht als alleinige Therapiemethode betrachtet, sondern als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für die Augengesundheit, und kann bei Bedarf in Kombination mit anderen unterstützenden Methoden geplant werden.

Welche unterstützenden Anwendungen werden bei der MagnoVision-Therapie angewendet?

Die MagnoVision-Therapie wird nicht als alleinige Methode bei Netzhauterkrankungen angewendet, sondern wird als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes betrachtet, der unter Berücksichtigung des aktuellen Zustands des Patienten, des Stadiums der Erkrankung und der Sehfunktionen geplant wird. In diesem Prozess können bei einigen Patienten, wenn der Arzt dies für angemessen hält, verschiedene unterstützende Anwendungen in den Therapieplan einbezogen werden.

Zu diesen unterstützenden Ansätzen können PRP (Platelet Rich Plasma) und stammzellbasierte Anwendungen gehören. Diese Methoden werden jedoch nicht standardmäßig für jeden Patienten angewendet und ersetzen nicht die MagnoVision-Therapie. Die Entscheidung über ihre Eignung wird in Folge einer detaillierten Augenuntersuchung, Tests und der Beurteilung durch Fachärzte getroffen.

PRP- und Stammzellenanwendungen werden als Ansätze zur biologischen Unterstützung der Netzhaut und des umgebenden Gewebes betrachtet. Die Frage, bei welchen Patienten, in welchem Stadium und zu welchem Zweck diese Anwendungen verwendet werden können, wird individuell geplant. Das Hauptziel während des Behandlungsprozesses besteht darin, die bestehenden Sehfunktionen zu erhalten und den Verlauf der Krankheit genau zu überwachen.

Wie sieht der Prozess nach der MagnoVision-Therapie aus?

Nach der Behandlung können die Patienten zu ihrem täglichen Leben zurückkehren. Ein spezieller Heilungsprozess ist nach der Anwendung nicht erforderlich. MagnoVision sollte jedoch nicht als alleinige Therapiemethode betrachtet werden, sondern als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für die Augengesundheit. Vom Arzt empfohlene Nachuntersuchungen sind ein wichtiger Teil des Behandlungsprozesses. 

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Sitzungen dauert die MagnoVision-Therapie?

Die Anzahl der Sitzungen und die Dauer der Behandlung können je nach bestehender Augenerkrankung des Patienten und dem vom Arzt erstellten Behandlungsplan variieren. Daher gibt es keine standardisierte Anzahl an Sitzungen.

Ist MagnoVision für jeden Netzhautpatienten geeignet?

Nein. Die MagnoVision-Therapie ist möglicherweise nicht für jeden Netzhautpatienten geeignet. Die Eignung sollte nach einer detaillierten Augenuntersuchung und der Einschätzung durch einen Facharzt festgelegt werden.

Ist die MagnoVision-Therapie eine Operation?

Nein. Die MagnoVision-Therapie ist kein chirurgischer Eingriff, der einen Einschnitt, eine Injektion oder Nähte erfordert. Sie wird als nicht-invasive Anwendung geplant und nicht als Alternative zu chirurgischen Eingriffen betrachtet.

Ist die MagnoVision-Therapie schmerzhaft?

Die MagnoVision-Therapie ist keine chirurgische Prozedur und verursacht in der Regel keine Schmerzen. Der Komfort der Patienten steht während der Anwendung im Vordergrund und die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden. Die meisten Patienten empfinden während oder nach der Anwendung keine deutlichen Beschwerden.

Erstellungsdatum : 25.12.2025
Aktualisierungsdatum : 29.12.2025
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